DNA-Metabarcoding ermöglicht es, die ganze Artenvielfalt einer Probe zu erfassen. So kann damit zum Beispiel das Artenspektrum aus einer Umweltprobe oder das Nahrungsspektrum bestimmter Tierarten aus ihrem Kot identifiziert werden. Beim DNA-Metabarcoding werden zwei Technologien miteinander kombiniert: die DNA-Sequenzierung im Hochdurchsatz mittels Next Generation Sequencing (NGS) Plattformen und die Artidentifikation anhand von DNA-Barcodes. Die enormen Datenmengen die dabei generiert werden, bedingen umfangreiche bioinformatische Analysen. Zum Nachweis seltener Arten ist die Einsatzmöglichkeit dieser Methode beschränkt (hier eignet sich die diagnostische multiplex PCR besser), um die Biodiversität in einer Sammelprobe zu analysieren, ist sie jedoch das ideale Werkzeug.

  1. Gewebe mehrerer Arten oder eine Sammelprobe (z.B. Faezes, Mageninhalt und dgl.) dient als Ausgangsmaterial.
  2. DNA aller Organismen in der Probe extrahieren.
  3. Ein bestimmter Genabschnitt der verschiedenen Organismen wird mittels allgemeiner oder speziell von uns entwickelter Sonden vervielfältigt.
  4. Die DNA Sequenzen werden für jede Art separat gelesen, analysiert und mit einer Referenzdatenbanken verglichen um die Artenzusammensetzung in Ihrer Probe zu identifizieren.

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