Ab 27. September 2026 gelten in der Europäischen Union strengere Vorgaben für Umwelt- und Nachhaltigkeits-aussagen. Unternehmen müssen künftig stärker belegen können, worauf ihre Aussagen basieren – ein wichtiger Schritt gegen Greenwashing und für mehr Transparenz.
Von Nachhaltigkeitsversprechen zu überprüfbaren Fakten
Mit der „Empowering Consumers Directive“ möchte die EU Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor irreführenden Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen schützen. Allgemeine Begriffe wie „nachhaltig“, „umweltfreundlich“, „grün“, „klimafreundlich“ oder „CO₂-neutral“ dürfen künftig nur noch verwendet werden, wenn sie konkret, nachvollziehbar und wissenschaftlich belegbar sind.
Für Unternehmen bedeutet das: Nachhaltigkeitsmaßnahmen müssen zunehmend durch messbare Daten und objektive Nachweise unterstützt werden.
Biodiversität mit DNA-Analysen objektiv erfassen
Gerade im Bereich Biodiversität ist es entscheidend, Entwicklungen nicht nur zu beschreiben, sondern sichtbar und messbar zu machen.
Mit modernen DNA-basierten Biodiversitätsanalysen lassen sich Artengemeinschaften und ökologische Veränderungen objektiv erfassen. Unternehmen erhalten dadurch eine wissenschaftlich fundierte Datengrundlage, um:
- den aktuellen Biodiversitätsstatus zu bestimmen,
- Veränderungen über die Zeit zu dokumentieren,
- Verbesserungsmaßnahmen nachzuweisen,
- Nachhaltigkeitsaktivitäten glaubwürdig gegenüber Kunden, Partnern und Stakeholdern zu kommunizieren.
Mit den Biodiversitätsanalysen von Sinsoma können Unternehmen ihre ökologischen Maßnahmen datenbasiert begleiten – bereits ab 249 €.
Relevanz für Nachhaltigkeitsreporting und Unternehmensstrategie
Biodiversitätsdaten gewinnen auch im regulatorischen Umfeld zunehmend an Bedeutung. Im Rahmen der Taskforce on Nature-related Financial Disclosures (TNFD) sowie der Nachhaltigkeitsberichterstattung nach CSRD und ESRS E4 – Biodiversität und Ökosysteme werden naturbezogene Abhängigkeiten, Auswirkungen und Risiken systematisch betrachtet.
Objektive Biodiversitätsdaten können Unternehmen dabei unterstützen, ökologische Entwicklungen zu bewerten und relevante Informationen für ihre Nachhaltigkeitsstrategie und Berichterstattung bereitzustellen.
Was Unternehmen jetzt prüfen sollten
Die neuen Vorgaben betreffen unter anderem:
Umweltlabels und Gütesiegel ohne nachvollziehbare Zertifizierungsgrundlage,
Aussagen zu Umweltvorteilen oder Klimaneutralität ohne ausreichende Belege,
irreführende Angaben zur Nachhaltigkeit von Produkten oder Dienstleistungen.
Unternehmen sollten daher ihre Nachhaltigkeitskommunikation frühzeitig überprüfen und sicherstellen, dass Aussagen auf belastbaren Fakten beruhen.
Detaillierte Handlungsempfehlungen zur Umsetzung stellt die WKO zur Verfügung.
Mit Daten Vertrauen schaffen
Nachhaltigkeit wird zunehmend zu einer Frage der Nachweisbarkeit. Wer ökologische Maßnahmen umsetzt, sollte deren Wirkung auch messen und dokumentieren können.
Sinsoma unterstützt Unternehmen dabei, Biodiversität wissenschaftlich zu erfassen, Entwicklungen sichtbar zu machen und Nachhaltigkeitsmaßnahmen glaubwürdig zu kommunizieren.
Mehr erfahren: Biodiversität messen mit DNA-Analysen